Heilbronner Friedensrat

1983 hat sich der Heilbronner Friedensrat im Zuge der Nachrüstungsdebatte aus verschiedenen Friedensgruppen heraus mit der Kernaufgabe gegründet, die Pershing-Raketen auf der Waldheide am Heilbronner Stadtrand wegzubekommen. Ein Sonderzug nach Bonn mit 1.200 Teilnehmern und die Mitorganisation von "Heilbronner Begegnungen" der Berliner Akademie der Künste waren herausragende Aktionen, die von einer großen Zahl von Aktiven getragen wurden. Das Ziel, die Raketen abzubauen, hatte sich in ganz Heilbronn und Umgebung durchgesetzt.

Heute besteht der Heilbronner Friedensrat aus einem Kreis von etwa 20 Aktiven, deren Ziel ist, gegen Krieg und für die Lösung von Konflikten mit friedlichen Mitteln einzutreten. Trotz der Erkenntnis, dass es sehr viel schwieriger ist, gegen Krieg und Gewalt in der Ferne einzutreten, als eine Bedrohung in der Nähe zu thematisieren, sind die Mitglieder des Friedensrats entschlossen, mit langem Atem Friedensarbeit zu leisten.

Stand: August 2022

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6. August 2022

Am Bollwerksturm erinnerte der Heilbronner Friedensrat mit 40 Teilnehmenden an die verheerenden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945. Atombomben gehören geächtet und verschrottet war das Fazit der Gedenkstunde mit Kerzen, Liedern und dem Aufruf zu Frieden. Keine neuen noch gefährlicheren US-Atombomben für die deutsche Bundeswehr nach Büchel oberhalb der Mosel; keine neuen für den Abwurf von Atombomben zertifizierten Flugzeuge war die konkrete Forderung.

 

3. Juni 2022

Mahnwache des Friedensrats gegen Aufrüstung, Militarisierung und das 100 Milliarden Euro teure Schuldenprogramm für die Bundeswehr

 

16. April 2022

Ostermarsch
Stuttgart

11. April 2022

Friedensrat für sofortigen Waffenstillstand, siehe "meine.stimme" > Suchbegriff "Friedensrat"

März 2022

Krieg ist und bleibt immer ein Verbrechen
Unsere Solidarität und Sorge gilt den kriegsgeplagten Menschen in der Ukraine.
Wir brauchen ein sofortiges Ende der russischen Angriffe. Die Drohung von Putin, im Falle einer Einmischung in seinen Ukraine-Krieg, auch Atomwaffen einzusetzen, gefährdet den Weltfrieden. und gehört geächtet. Sowohl Russland, als auch die NATO sollten jetzt öffentlich einen Ersteinsatz von Atomwaffen ausschließen.
Wir haben ein hohes Risiko für einen Atomkrieg schon aus Versehen. In einem Atomkrieg gibt es nur Verlierer. Das Gebot der Stunde ist: Deeskalation.

10. März 2022

Offener Brief von Friedensgruppen der drei ehemaligen Pershing II-Standorte Heilbronn, Schwäbisch Gmünd/Mutlangen und Ulm/Neu-Ulm an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags

Keine neuen Atombomben und Atombomber für Deutschland!

"Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des deutschen Bundestages, unten stehend und im Anhang als pdf senden wir Ihnen unseren offenen Brief vom 10.03.2022. (Erstunterzeichner).

Anlass ist die geplante Stationierung neuerdings ferngelenkter US-Atombomben B61-12 in Deutschland und der Kauf darauf zugeschnittener US-Atombomber durch die Bundesregierung. Die Technik dieser Bomben senkt deutlich die Hemmschwelle hin zu einem Atomkrieg in Europa.Zielplanung und aktive Umsetzung von Massenvernichtung entspricht nicht dem ethischen und moralischen Standard Deutschlands. Auch der völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine, den wir entschieden verurteilen, ändert nichts daran, dass wir neue Atombomben und Atombomber für Deutschland ablehnen."

4. März 2022
Mehrere Hundert Menschen kamen auf den Kiliansplatz zur Kundgebung eines breiten Bündnisses gegen den Ukraine-Krieg.

Schluss des Redebeitrags von Alfred Huber vom Heilbronner Friedensrat: "Berta von Suttner, die erste Frau, die den Friedensnobelpreis bekam, sagte: Die Waffen nieder. Schluss mit dem Krieg. Frieden und Abrüstung jetzt!"

Ende Februar 2020

Januar 2022:

Stellungnahme Friedensrat zum Koalitionsvertrag in der Heilbronner Stimme, "Die Ampel und ich"